Zeichnen + Malen

Nun habe ich seit einem Monat schon das erste Semester meines Design Studiengangs abgeschlossen. Ich möchte euch einen kleinen Einblick geben was in dieser Zeit an kreativem Output entstanden ist.

Im Modul Illustration, welches nicht unbedingt meine Stärke ist, hatte ich 2 Aufgaben zu lösen. Eine davon bestand darin, auf einem Blatt 5 Wege zu illustrieren, wie man mit jemandem Schluss machen kann. Ich habe mir typische Schlussmachsprüche gesucht und diese eher typografisch umgesetzt:

5 Ways to break up 5 Ways to break up 5 Ways to break up 5 Ways to break up 5 Ways to break up 5 Ways to break up

Jeweils personifiziert und doch nicht eindeutig identifizierbar. Ich hoffe ihr habt noch nie einen dieser Sprüche hören müssen

Die andere Aufgabe bestand darin einen „Kopf-„begriff zu illustrieren. Ich habe mir „Kopfstand“ ausgesucht. Genauer, den Kopfstand den man manchmal machen muss um zu einer tollen, neuen, kreativen Idee zu kommen und sie entsprechend umzusetzen.

Für mich wars das jetzt mit dem Modul Illustration in meinem Studium, da ich nun Schwerpunkte setzen werde und Illustration gehört eher nicht dazu. Irgendwie schade, denn man muss nicht unbedingt toll zeichnen können um Ideen illustrativ umsetzen zu können. Es heißt aber auch nicht, dass ich mich dieser Art der Darstellung nicht mehr annehmen werde, aber nicht mehr so explizit innerhalb des Studiums.

Hättet ihr den Kopfstand erkannt? Was sind eure Kopfstände zu Gunsten der Kreativität?

Ergebnisse aus dem Modul Fotografie werden auch noch folgen.

Ich habe zu Weihnachten einen Gutschein für ein Schokoladenfondue für 2 Personen in Nürnberg verschenkt. Da ich sonst nichts schönes fertiges zur Verfügung hatte, musste ich wohl selbst ran.
Also habe ich mir ein Stück „Papiermüll“ geschnappt, dass glücklicher Weise schon eine schöne gewellte Rundung und eine beige Tönung hatte. Wahrscheinlich war das aus einer Verpackung von irgendwas.

Darauf habe ich mit Bleistift eine aufgespießte Erdbeere vorgezeichet und mit schwarz nachgemalt, von der Schokolade tropft. Diese habe ich dann mit normalen Schulmalfarben nachgemalt. Der Untergrund hat sich dafür echt gut geeignet. Auf die Rückseite kam dann „Gutschein“ und die Konditionen usw.

Es kam gut an und hatte obwohl es ein Gutschein war doch noch eine persönliche Note. Dieser steht nun in der Schrankwand der beschenkten Person 😀

selbstgemachter Gutschein
selbstgemachter Gutschein
selbstgemachter Gutschein
selbstgemachter Gutschein

doodles

Ich habe ja mir selbst vorgenommen mich mehr kreativ zu betätigen, außerhalb der Arbeit, ohne Druck usw. Daher habe ich mich mit dem Thema Zeichnen mehr beschäftigt, weil ich das schon immer gern gemacht habe, aber nie ein Naturtalent war, d.h. ich muss dafür was tun!
Eine wichtige Sache die ich bereits theoretisch gelernt habe ist, es muss nicht perfekt sein! Manchmal können besonders krumme Striche einen besonderen Reiz haben. Praktisch muss ich es mir immernoch selbst vorsagen um mich daran zu erinnern, also frei zu machen von Perfektions-Ansprüchen.

Um das zu üben eignen sich Kritzeleien, so genannte „Doodles“. Mein kleines Skizzenbuch soll davon bald überquillen um die Angst vor dem weißen Blatt zu überwinden!
Dabei lasse ich mich auch gern von allem möglichen inspierieren. Unten findet ihr auch ein paar Videos.

Hier mal meine ersten bewussten Doodles. Ich möchte euch da öfter mal einen Einblick geben, aber an keinen festen Tagen oder Zeitabständen.

Eine gute Idee finde ich ich die kleinen Schritte. Das Blatt in verschiedene Abschnitte teilen und mit unterschiedlichen Mustern füllen.

doodles
doodles
doodles
doodles

Inspieriert durch das Video von Milliande

Ich möchte euch gern ein bisschen mit auf meine Entdeckungsreise der Kreativität nehmen. Langsam möchte ich mich mit den verschiedenen Bereichen der kreativen Arbeit (ich sage jetzt bewusst nicht Kunst) beschäftigen. Weniger die digitalen, sondern haptisch. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich dabei begleitet. Bereits begabte „Künstler“ usw. wird das vielleicht langweilen, aber ich möchte mit euch teilen, was mir neu ist, was ich entdeckt habe und wie ich mich so durchschleiche. Dabei bin ich über eure Anregungen und Meinungen sehr dankbar.

In letzter Zeit hat mich besonders die Aquarell-Malerei sehr begeistert. Besonders angefixt durch miausmiles und inspiriert von Alisa Burke und Shoo Rayner! Dazu aber später nochmal mehr.
Daher habe ich auch seit einer Weile mit einem ganzen Aquarellkasten beliebäugelt, aber das ist eine Investition, da die Dinger leider nicht günstig sind! Aber scheinbar halten die danna uch ein lebenlang, wenn man sie nicht täglich benutzt, da sie sehr! ergiebig sind. Ebenso entsprechendes Papier auf dem das Ganze erst richtig wirkt. Auf ebay gesucht und Im Boesner schon einmal drumherum geschlichen, habe ich erst ein halbes Näpfchen Cyan von „DaVinci“ mitgenommen um es auszuprobieren. Außerdem hatte ich in einem Zeichenkoffer etwas drin, wo ich mir nicht so sicher war, ob das „richtige/gute“ sind. Nun aber doch schwach geworden und bei Boesner geshoppt. Ich habe mich für eine Palette von „Schmincke“ entschieden mit 12 halben Näpfchen + Platz für 12 weitere halbe oder 6 ganze Näpfchen. Außerdem hat der Kasten 2 ausklappbare Flügel auf denen man Mischen kann. Zusätzlich noch ein Stück (ich schätze) Aquarellpapier auf dem die Namen und Farbnummern stehen und vorgedruckte Kästchen auf denen man die Farben „swatchen“ kann, denn besonders die dunklen kann man im Näpfchen schlecht beurteilen. Jaja Schmincke 😉 ihr werdet grinsen wenn ihr den Rest meines Blogs kennt, aber ich werde verhindern, dass davon was in meinem Gesicht landet 😀 Jedenfalls gilt diese Marke wohl als sehr hochwertig im Bereich der Farben. Die Palette hat mich jetzt im Laden knapp 28Euro gekostet, im Webshop ist sie etwas teurer.

Aquarell Material Schminke
Da passt auch mein Näpfchen von „DaVinchi“ rein, die sind wohl alle genormt. Und momentan passen auch meine paar Aquarellstifte rein, die in dem Koffer waren.
Aquarell Material Schminke
Aquarell Material Schminke
Aquarell Material Schminke Aquarell Material Schminke

Dazu noch einen Waterbrusch von Pentel in der Größe „mittel“. Gesehen bei Alisa Burke, informiert durch miausmiles. Durch einen „Bauch“ in den Wasser gefüllt werden kann wird bei leichtem Druck das Wasser aus der Pinselspitze gedrückt und ermöglicht somit schöne Übergänge und das nervige „in den Wasserbecher tunken bis genug Flüssigkeit auf dem Papier ist“ entfällt. Ich freue mich sehr darauf den richtig auszuprobieren!

Aquarell Material Schminke
Aquarell Material Schminke

Außerdem habe ich einen A5 Block mit 170g/qm Papier von dorée gekauft auf dem die Aquarellfarben sehr gut zu verarbeiten sind, obwohl es nicht als Aquarellpapier gilt. Ich hatte mich aber auch schon lange in das Titelbild von dem Blog verliebt 😀

Aquarell Material Schminke
Aquarell Material Schminke

Meine Versuche damit werden folgen 😀